Die offiziellen Goldbestände Venezuelas haben sich in den letzen sieben Jahren stark verringert. Dies berichtete die News-Webseite Zero Hedge am Wochenende und berief sich dabei auf Informationen, die Russ Dallen, der CEO der Investmentbank Caracas Capital, kürzlich an seine Kunden verschickte.

Den Angaben zufolge besaß Venezuela im September 2011 noch Goldreserven im Wert von 21,3 Milliarden Dollar. Diese seien nach mehreren Goldverkäufen in der Schweiz, um fällige Anleihen und Zinsscheine zu bezahlen, Anfang 2016 auf 7,7 Milliarden Dollar gefallen.

Des Weiteren wurden im Oktober des letzten Jahres mehrere durch Gold gedeckte Kredite fällig. Infolgedessen verlor Venezuela in den letzten beiden Monaten des Jahres 2017 Gold im Wert von 1,1 Milliarden Dollar. Somit besaß das Land zum Stand vom 31. Dezember letzten Jahres 6,6 Milliarden Dollar in Gold.

Im Januar dieses Jahres jedoch sanken die Goldreserven Venezuelas erneut um 500 Millionen Dollar. Zum 31. Januar hielt das Land somit nur noch 6,1 Milliarden Dollar in Gold. Zusammenfassend hat Venezuela also Gold im Wert von 1,6 Milliarden Dollar innerhalb von drei Monaten eingebüßt.

Sollte das Land seine Goldverkäufe künftig im gleichen Tempo fortsetzen, wären die Reserven im Mai oder Juni nächsten Jahres aufgebraucht.

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